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Lebenslage

Personen-, Meldeauskunft

Wie mache ich jemanden ausfindig?

Eine Meldeauskunft kann über den Hauptwohnsitz einer anderen Person beantragt werden.

zuständige Behörde:

Meldebehörde

Das Ansuchen um Meldeauskunft kann persönlich, schriftlich oder durch eine Vertrauensperson gestellt werden.

 

Voraussetzung:

Der Gesuchte oder die Gesuchte muss durch bestimmte Merkmale soweit individualisiert werden, dass Mehrfachauskünfte nicht zustande kommen. Folgende Daten von der gesuchten Person sind erforderlich:

  • Vor- und Familienname
  • ein zusätzliches Merkmal, um die Person eindeutig identifizieren zu können (z.B. Geburtsdatum, Geburtsort oder Staatsangehörigkeit, frühere Adresse)

erforderliche Unterlagen:

  • formloser Antrag
  • amtlicher Lichtbildausweis (z.B. Führerschein, Reisepass)

Gebühren:

  • für Abfragen aus dem örtlichen Melderegister: EUR 2,10
  • für Abfragen aus dem Zentralen Melderegister (ZMR): EUR 3,--
  • bei schriftlicher Antragstellung: EUR 13,20 (entfällt bei mündlicher Antragstellung)

Hinweis: Auskünfte von Geburtsdaten können Personen beantragen, die einen Exekutionstitel haben.

Was versteht man unter Exekutionstitel:

Exekution ist die Durchsetzung von Rechten (z.B. Eintreibung von Schulden oder Räumung einer Wohnung) durch staatliche Zwangsgewalt. Die Parteien im Exekutionsverfahren heißen betreibende Partei (GläubigerIn) und verpflichtete Partei (SchuldnerIn).

Parteien sind Personen, die einen Antrag auf Entscheidung durch die Behörde oder das Gericht stellen.

Beispiel:

Parteien im Gerichtsverfahren sind der Kläger oder die Klägerin, der Angeklagte oder die Angeklagte, der Beklagte oder die Beklagte. Die betreibende Partei benötigt zur Exekution einen Exekutionstitel . Er ist die rechtliche Grundlage für die Bewilligung und Durchführung von gerichtlichen Pfändungen.

Beispiel:

  • rechtskräftigs Urteil und Zahlungsbefehl
  • gerichtlicher Vergleich und Aufkündigung
  • vollstreckbarer Notariatsakt und notarielles Schuldanerkenntnis
  • Rückstandsausweis des Finanzamtes oder der Krankenkasse

 

AUSKUNFTSSPERRE:

Es besteht für einige Personen die Möglichkeit, einen Antrag auf Auskunftssperre zu stellen. In Frage kommen beispielsweise Menschen, die begründete Sorge vor Racheakten geltend machen können oder Fälle von Inkognitoadoptionen.



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