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Immer mehr Menschen entschließen sich  zwei bis drei Wochen in wärmeren Gefilden zu verbringen. Die Fernreise wird immer beliebter. Ist die Vorbereitung darauf mangelhaft, kann es leicht sein, dass man bei der Rückkehr nach Österreich zum Importeur von Krankheitserregern wird. Tropenkrankheiten sind äußerst gefährlich, zu spät behandelt, enden sie zumeist tödlich.

Gelbfieber

ist eine dieser Virusinfektionen, die oft tödlich verläuft. Sie ist auf die tropischen Gebiete in Südamerika und Afrika begrenzt. Die Übertragung von Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterÖffnet einen externen Link in einem neuen FensterGelbfieber erfolgt durch Stechmücken. Symptome sind hohes Fieber, innere Blutungen und Gelbsucht. Die Impfung ist hochwirksam und meist gut verträglich. Sie sollte daher - auch wenn sie nicht verpflichtend verlangt wird - als vorbeugender Schutz mit dem Hausarzt abgesprochen werden. Gleichfalls durch eine Stechmücke übertragen wird die

Malaria

Reisende können sich in ca. 150 Ländern mit http://de.wikipedia.org/wiki/MalariaÖffnet einen externen Link in einem neuen FensterMalaria infizieren. Das Risiko ist aber unterschiedlich groß. Es ist im tropischen Afrika 100 bis 1000fach größer als in Südamerika. Die Zeit zwischen  Infektion bis zum Ausbruch der Erkrankung beträgt mindenstens 7 Tage. Sie  kann aber auch bis zu einem Jahr betragen. Symptome bei Erkrankung sind Fieber, Kopfschmerzen, ausgeprägte Schwäche, Schüttelfrost  und Schweißausbrüche. Solche Anzeichen gibt es jedoch auch bei anderen Erkrankungen. Es kommt daher immer wieder vor, dass die richtige Diagnose zu spät gestellt wird. Erkrankt   ein Tropenreisender an Fieber, sollte daher immer an Malaria gedacht werden. Todesfälle bei importierter Malaria sind durch rechtzeitige Therapie vermeidbar. Einen hundertprozentigen Schutz vor Malaria gibt es nicht. Es gibt jedoch Medikamente die das Risiko  erheblich senken. Ein guter Mückenschutz sollte gleichfalls durchgeführt werden.

Bei Fernreisen in Tropengebiete sollte auf Last-Minute-Angebote verzichtet werden. Sie lassen keine Zeit für vorbeugende Schutzmaßnahmen. Nähere Beratung bei Ihrem Hausarzt oder beim Institut für Spezifische  Prophylaxe und Tropenmedizin der Universität Wien.                 
Tel.: 01/4038343

Viele interessante Informationen zum Thema Reisemedizin finden Sie
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