Aktuelles aus Amstetten

Frauenhaus Amstetten: Für ein Ende der Gewalt an Frauen

StADir.-STV Mag. Kerstin Kronsteiner, Ursula Kromoser, Vzbgm. Dominic Hörlezeder, GR Sarah Huber, Carmen Kessler, StR Peter Pfaffeneder

Die Stadtgemeinde Amstetten ist mit dem Frauenhaus Amstetten eng verbunden. Gemeinsam mit den Frauenorganisationen der Stadt beteiligt man sich beispielsweise jedes Jahr am internationalen Frauentag mit der Kundgebung „16 Tage gegen Gewalt“ oder der Veranstaltung „One Billion Rising“ mit der man ebenfalls ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzen will.

Die Stadt ist im Laufe der vielen Jahre für uns zu einem verlässlichen Partner geworden“, so Carmen Kessler und Ursula Kromoser, zwei der sechs Sozialarbeiterinnen des Amstettner Frauenhauses.  „Die Stadt ist ein wichtiger Fördergeber und Unterstützer des Hauses, gerade während der Corona-Krise konnten wir kurzfristig eine kleine Wohnung von der Stadt mieten“.

In ihrer Funktion als Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Energie, Soziales und Wohnen besuchten Gemeinderätin Sarah Huber, Vzbgm. Dominic Hörlezeder als zuständiger Sozialstadtrat sowie der für die Vereinssubventionen zuständige Stadtrat Peter Pfaffeneder,  gemeinsam mit StADir.-STV Mag. Kerstin Kronsteiner am Freitag, dem 19. Juni das Frauenhaus. „Ziel unseres Zusammentreffens war ein gegenseitiges Kennenlernen, aber auch der Austausch“, so Gemeinderätin Sarah Huber, wurden doch vor allem die vielen Herausforderungen, die es von den engagierten Mitarbeiterinnen zu bewältigen gibt, besprochen.

Wie wichtig Opferschutzeinrichtungen, wie das Amstettner Frauenhaus sind, betonte auch Sozialstadtrat Vzbgm. Dominic Hörlezeder: „Hier finden sie Schutz, Beratung und eine vorübergehende Wohnmöglichkeit“, der weiters appelliert „wir müssen verstärkt hinschauen und dürfen nicht wegschauen. Gewalt an Frauen und Kindern ist kein Kavaliersdelikt“.

Darüber hinaus sind sich die Stadtpolitiker einig: „Hier werden Frauen auf einen neuen Lebensweg begleitet“, und sicherten Vertreterinnen des Frauenhauses auch weiterhin ihre Unterstützung zu.