Aktuelles aus Amstetten

Hochwasserschutz am Zauchbach fixiert

Nachdem das Hochwasserschutzprojekt am Zauchbach wasserrechtlich bereits seit längerer Zeit bewilligt ist, konnte nun die Finanzierung fixiert werden. „Unser Ziel ist es, die betroffenen Liegenschaften hochwassersicher zu machen“, freut sich Bürgermeister Christian Haberhauer bei der Projektpräsentation.

Bgm. Christian Haberhauer, Bgm. Johann Weingartner, Dipl.-Ing. Thomas Krassnitzer (NÖ Landesregierung, Abt. Wasserbau, WA 3) , Ing. Dieter Stadlbauer, Ing. Oliver Huber(NÖ Landesregierung, Abt. Wasserbau, WA 3), Franz Deinhofer (NÖ Landesregierung, Abt. Wasserbau, WA 3), Umweltgemeinderätin Michaela Pfaffeneder

Im Ortsteil Schönbichl sorgt der Zauchbach bei Starkregenereignissen immer wieder für Überflutungen. Betroffen sind vor allem die Häuser Bruckmühle, Waidahammer, Edelmühle, Landa und Steiner. Aus diesem Grund wurden vor längerer Zeit Schutzprojekte geplant, die wasserrechtlich bereits bewilligt sind. „Ich bedanke mich beim Land Niederösterreich, dass die finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt hat“, so Stadtchef Bürgermeister Christian Haberhauer. „Ich danke auch unserer Umweltgemeinderätin Michaela Pfaffeneder, Bürgermeister Johann Weingartner, den Experten des Landes NÖ, Dipl.-Ing. Thomas Krassnitzer und Ing. Oliver Huber sowie unserem Referatsleiter Ing. Dieter Stadlbauer, die sich für die Umsetzung des wichtigen Hochwasserschutzprojekts eingesetzt haben. Gerade der letzte Sommer hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig ein effektiver Hochwasserschutz für die Bevölkerung ist und welche Schäden Extremwetterereignisse anrichten können.“

 

Gemeindeübergreifende Lösung gefunden

Umweltgemeinderätin Michaela Pfaffeneder ergänzt: „Wenn der Zauchbach Hochwasser führt, betrifft das sowohl Häuser in Amstetten, als auch in Euratsfeld. Aus diesem Grund ist es wichtig nach gemeindeübergreifenden Lösungen zu suchen. Das ist uns gelungen.“ Am Beispiel Waidahammer erklärt Referatsleiter Dieter Stadlbauer die Problematik: „Bei starkem Regen müssen die anfallenden Regen- und Oberflächenwässer abgeführt werden. Gleichzeitig steigt der Zauchbach dort sehr schnell an. Aus diesem Grund sind in diesem Bereich etwa ein mobiler Hochwasserschutz geplant, der im Ernstfall die betreffenden Objekte schützt.“

Dass der Hochwasserschutz am Zauchbach nun umgesetzt werden kann, freut auch Euratsfelds Bürgermeister Johann Weingartner: „Das Hochwasserschutzprojekt umfasst auch das Objekt Bruckmühle, das zur Marktgemeinde Euratsfeld zählt. Damit ist wird die Sicherheit der BürgerInnen in diesem Bereich wesentlich erhöht.“

„Das Hochwasserschutzprojekt am Zauchbach ist das 14. Hochwasserschutzprojekt das die Stadt umsetzt. Baustart wird voraussichtlich im Sommer sein“, erklärte der für Infrastruktur und Wasserwirtschaft zuständige Bautechniker der Stadt, Ing. Dieter Stadlbauer.