Aktuelles aus Amstetten

Pressekonferenz des Bürgermeisters der Stadtgemeinde Amstetten_22.5.2020

Bürgermeister Christian Haberhauer lädt zu seiner ersten Pressekonferenz als Bürgermeister der Stadt Amstetten. Im Kernthema dreht sich die Pressekonferenz um das Thema „Wirtschaft“, welches dem Bürgermeister ein wichtiges persönliches Anliegen ist. Gemeinsam mit Vizebürgermeister Dominic Hörlezeder und den beiden Ortsvorstehern Mag. Manuel Scherscher und Anton Geister informiert der Ortschef über die aktuellen Planungen.

Seit seinem Amtsantritt konnte Christian Haberhauer schon viele Gespräche mit den Verantwortungsträgern der Amstettner Wirtschaft führen. Die Corona-Krise hat fast alle Wirtschaftszweige vor noch nie da gewesene Herausforderungen gestellt. Die Langzeitauswirkungen sind auch von erfahrenen Unternehmern schwer einzuschätzen und sind  auch stark branchenabhängig. Bürgermeister Haberhauer führt auch regelmäßige Gespräche mit den Vertretern der Sozialpartner, um ein Gesamtbild der aktuellen Situation in der Stadtgemeinde Amstetten, aber auch der gesamten Region zu erhalten.

 Gerade jetzt ist es sehr wichtig, dass öffentliche Institutionen wie Länder und Gemeinden Wirtschaftsimpulse setzen. Auch die Kommunen sind stark von Einbrüchen der Wirtschaftszahlen betroffen, dennoch ist es sehr wichtig, mit der Umsetzung strukturerhaltender Projekte wichtige Impulse für die regionalen Wirtschaftstreibenden zu setzen, ist der Stadtchef überzeugt.

 Die laufende Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Amstetten erfordert professionelle Strukturen. Um dies zu erreichen ist geplant eine Wirtschaftsservicestelle der Stadtgemeinde Amstetten zu installieren. Die wichtigsten Aufgaben sind die Erarbeitung einer Entwicklungsstrategie für den gesamten Standort, die Begleitung der Entwicklung der Wirtschaftsparks, Leerflächenmanagement, Brownfieldmanagement, ebenso wie die Betreuung von Flächen und auch die Begleitung der Industrie bzw. interessierter Betriebe von der Einreichung bis zur Eröffnung.

 Ein brandaktuelles Projekt, wird heute bei dieser Pressekonferenz vorgestellt. Der Wirtschaftspark Mauer-Greinsfurth. Auf dem Gebiet der ehemaligen „Dannergrube“ soll einerseits auf einer Gesamtfläche von 58.000 m2 ein Wirtschaftspark entstehen, gleichzeitig sollen auf diesem Areal die Bauhöfe der Stadtgemeinde eine neue gemeinsame Heimat finden.

 Die Nachfrage nach Gründen für gewerbliche oder industrielle Nutzung ist sehr hoch am Standort Amstetten. Dies gilt auch für den neuen Wirtschaftspark, es haben sich bereits zahlreiche Interessenten für dieses Gebiet angemeldet. Die große Nachfrage erfordert die Entwicklung innovativer Nutzungskonzepte, um den Flächenverbrauch zu reduzieren und so effizient wie möglich zu gestalten.

 „Die Entwicklung dieses Wirtschaftsparks ist eine große Bereicherung für den Ortsteil Mauer-Greinsfurth“, freut sich Ortsvorsteher Mag. Manuel Scherscher über die wirtschaftliche Stärkung des Ortsteils.

 Das Areal bietet auch eine Lösung für die Neupositionierung der Bauhöfe, die ja schon seit einiger Zeit diskutiert wird. Hier findet sich genug Platz für alle Bauhöfe der Stadtgemeinde, auf einer Fläche von ca. 24.000 m2 wird ein zentraler Bauhof entstehen, der zukünftig einen optimalen Ressourceneinsatz, sowohl im Bereich der Mitarbeiter als auch im Maschinen- und Materialbereich möglich macht. Durch die perfekte Verkehrsanbindung des Standortes ist eine optimale Erreichbarkeit aller Ortsteile gewährleistet.

 Vizebürgermeister Dominic Hörzlezeder betont, dass bei der Entwicklung des Wirtschaftsparks auch eine grüne Handschrift spürbar werden soll. Bei der Errichtung des neuen Bauhofs soll großer Wert auf eine ökologische und energieneutrale Bauweise gelegt werden. Hörlezeder stellt auch einen weiteren großen Mehrwert des neuen Areals in den Vordergrund, die Nähe zur Forstheide. In dem beliebten Naherholungsgebiet der Amstettner können sich die zukünftigen MitarbeiterInnen der Betriebe in unmittelbarer Nähe zur Arbeitsstätte in der beeindruckenden Naturlandschaft der Forstheide erholen.

 Bürgermeister Christian Haberhauer gibt zum Abschluss der Pressekonferenz auch einen Einblick in weitere Projekte in Amstetten. Um zukünftig erfolgreich Wirtschaftsentwicklung umsetzen zu können, wird interkommunale Zusammenarbeit immer wichtiger. Amstetten ist ein begehrter Wirtschaftsstandort und kann nur weiter wachsen, wenn dies in Abstimmung mit den Umlandgemeinden erfolgt. So werden wichtige Projekte wie zum Beispiel das Quartier A oder der geplante Wirtschaftspark Amstetten Süd bereits von Beginn an als interkommunale Wirtschaftsparks gemeinsam mit dem Land Niederösterreich entwickelt. „Als urbanes Zentrum der Region übernimmt die Stadt Amstetten bei vielen regionalen Entwicklungsprojekten eine Führungsrolle, optimale Lösungen können langfristig aber nur in enger Abstimmung mit dem Land Niederösterreich und den Umlandgemeinden erreicht werden“, ist Bürgermeister Haberhauer überzeugt.